Allgemeine Geschäftsbedingungen

Stand: März 2026 – Werner Weber

§1 Geltungsbereich

Diese Allgemeinen Geschäftsbedingungen (AGB) gelten für alle Verträge, die zwischen Werner Weber (nachfolgend "Auftragnehmer") und dem Kunden (nachfolgend "Auftraggeber") im Bereich Webdesign, Webentwicklung, E-Commerce und SEO geschlossen werden.

Entgegenstehende oder abweichende Bedingungen des Auftraggebers werden nicht anerkannt, es sei denn, der Auftragnehmer stimmt ihrer Geltung ausdrücklich schriftlich zu.

Diese AGB gelten ausschließlich gegenüber Unternehmern im Sinne des § 14 BGB.

§2 Vertragsschluss

Angebote des Auftragnehmers sind freibleibend und unverbindlich, sofern sie nicht ausdrücklich als verbindlich gekennzeichnet sind.

Ein Vertrag kommt erst durch die schriftliche Auftragsbestätigung des Auftragnehmers oder durch Beginn der Leistungserbringung zustande.

Mündliche Nebenabreden bedürfen zu ihrer Wirksamkeit der Schriftform. Dies gilt auch für die Aufhebung dieses Schriftformerfordernisses.

Änderungen oder Ergänzungen des Vertrages sind nur wirksam, wenn sie schriftlich vereinbart werden.

§3 Leistungsumfang

Der Umfang der zu erbringenden Leistungen ergibt sich aus dem jeweiligen Angebot und der Auftragsbestätigung. Änderungen des Leistungsumfangs bedürfen einer gesonderten schriftlichen Vereinbarung.

Mitwirkungspflichten des Auftraggebers: Der Auftraggeber ist verpflichtet, alle für die Durchführung des Projekts erforderlichen Informationen, Materialien und Zugangsdaten rechtzeitig und vollständig zur Verfügung zu stellen. Verzögerungen, die durch unvollständige oder fehlerhafte Angaben entstehen, gehen zu Lasten des Auftraggebers.

Abnahme: Der Auftraggeber ist verpflichtet, das fertige Werk innerhalb von 14 Tagen nach Zustellung abzunehmen. Werden innerhalb dieser Frist keine wesentlichen Mängel schriftlich gerügt, gilt das Werk als abgenommen.

Geringfügige Mängel berechtigen nicht zur Verweigerung der Abnahme. Der Auftragnehmer wird solche Mängel im Rahmen der Gewährleistung beseitigen.

§4 Vergütung und Zahlungsbedingungen

Die Vergütung ergibt sich aus dem jeweiligen Angebot. Alle Preise verstehen sich zzgl. der gesetzlichen Umsatzsteuer, sofern nicht anders angegeben.

Fälligkeit: Rechnungen sind innerhalb von 14 Tagen nach Rechnungsstellung ohne Abzug zu zahlen. Bei Projekten ab 2.000 € netto kann eine Anzahlung von 30–50 % bei Auftragserteilung vereinbart werden.

Bei monatlichen Leistungen (z.B. SEO-Betreuung) ist die Vergütung jeweils zum Ersten des laufenden Monats fällig.

Bei Zahlungsverzug ist der Auftragnehmer berechtigt, Verzugszinsen in Höhe von 9 Prozentpunkten über dem Basiszinssatz zu berechnen. Die Geltendmachung weiterer Schadenersatzansprüche bleibt vorbehalten.

Mehraufwand durch nachträgliche Änderungswünsche des Auftraggebers wird nach dem vereinbarten Stundensatz, mindestens jedoch nach 80 € netto/Stunde, berechnet.

§5 Urheberrecht und Nutzungsrechte

Alle im Rahmen des Auftrags erstellten Werke (Design, Quellcode, Grafiken, Texte) bleiben bis zur vollständigen Bezahlung Eigentum des Auftragnehmers.

Nach vollständiger Zahlung erhält der Auftraggeber ein einfaches, nicht übertragbares Nutzungsrecht für den vereinbarten Zweck. Ein Weiterverkauf oder die Übertragung der Rechte an Dritte ist ohne ausdrückliche schriftliche Zustimmung des Auftragnehmers untersagt.

Der Auftraggeber sichert zu, dass die von ihm bereitgestellten Materialien (Texte, Bilder, Logos) frei von Rechten Dritter sind und deren Verwendung keine Rechte Dritter verletzt.

Der Auftragnehmer behält sich das Recht vor, das erstellte Werk in seinem Portfolio und zu Werbezwecken zu verwenden, sofern der Auftraggeber nicht ausdrücklich widerspricht.

Verwendete Open-Source-Komponenten unterliegen den jeweiligen Lizenzbedingungen, welche dem Auftraggeber mitgeteilt werden.

§6 Haftungsbeschränkung

Der Auftragnehmer haftet für Schäden, die durch vorsätzliches oder grob fahrlässiges Verhalten entstanden sind, uneingeschränkt nach den gesetzlichen Vorschriften.

Bei leichter Fahrlässigkeit haftet der Auftragnehmer nur bei Verletzung wesentlicher Vertragspflichten (Kardinalpflichten). In diesen Fällen ist die Haftung auf den vertragstypisch vorhersehbaren Schaden begrenzt.

Der Auftragnehmer haftet nicht für mittelbare Schäden, entgangenen Gewinn oder Datenverluste, die durch leichte Fahrlässigkeit verursacht wurden.

Der Auftragnehmer übernimmt keine Haftung für Ausfälle oder Störungen, die durch Dritte (Hosting-Anbieter, Domain-Registrare, externe APIs) verursacht werden.

§7 Datenschutz

Die im Rahmen des Vertragsverhältnisses erhobenen personenbezogenen Daten werden ausschließlich zur Vertragsabwicklung verwendet und nicht an Dritte weitergegeben.

Weitere Informationen zum Datenschutz entnehmen Sie bitte unserer Datenschutzerklärung.

Sofern im Rahmen des Projekts personenbezogene Daten des Auftraggebers oder seiner Kunden verarbeitet werden, wird ein Auftragsverarbeitungsvertrag (AVV) gemäß Art. 28 DSGVO geschlossen.

§8 Schlussbestimmungen

Anzuwendendes Recht: Es gilt das Recht der Bundesrepublik Deutschland. Das UN-Kaufrecht (CISG) findet keine Anwendung.

Gerichtsstand: Für alle Streitigkeiten aus oder im Zusammenhang mit diesem Vertrag ist, soweit gesetzlich zulässig, Dietmannsried als Gerichtsstand vereinbart.

Salvatorische Klausel: Sollten einzelne Bestimmungen dieser AGB unwirksam oder undurchführbar sein, so berührt dies die Wirksamkeit der übrigen Bestimmungen nicht. Die unwirksame Bestimmung ist durch eine wirksame Bestimmung zu ersetzen, die dem wirtschaftlichen Zweck der unwirksamen Bestimmung am nächsten kommt.

Schriftformerfordernis: Änderungen und Ergänzungen dieser AGB bedürfen der Schriftform. Dies gilt auch für die Aufhebung dieses Schriftformerfordernisses.

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